Das bewegte Leben mit 50+

Lifestyle, Liebe und Lektüre für Frauen mit Herz & Verstand

Kategorie: Mindset

Liberté – Egalité – Dekolleté

Bikini Oberteil

Vierzig Jahre in Gefangenschaft – das muss man sich mal vorstellen. Ich rede hier nicht von Biografien unrechtmäßig Inhaftierter, nein, dieser Gedanke kam mir auf der Ferienrückreise vom Süden nach Hamburg – und bezieht sich auf meinen Busen. Hä? Ok – ich gehe mal davon aus, dass jede Frau zu diesem Körperteil eine ganz spezielle Beziehung hat. Vielleicht war auch besonders in meiner Generation die Veränderung des Körpers während der Pubertät häufig mit Scham, Unwissen, Schweigen gekoppelt. Ich erinnere mich, dass meine Mutter (Jahrgang 1926) mich, knapp 15-jährig, schräg von der Seite ansah und fast erschrocken meinte: „Na, da wird es ja Zeit, dass wir mal in die Stadt gehen und Dir einen Büstenhalter kaufen.“ Nichts weiter, ich kam mir vor, als sei ich plötzlich ein Sicherheitsrisiko für Moral und Anstand oder hätte einen Makel, den es nun zu verstecken galt. Ernsthaft, so war´s.

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So klingt LEBENSFREUDE pur!

Impressionen Hamburg singt

Wenn sich Dienstags ab ungefähr 17 Uhr eine Menschenschlange vor der Michaelispassage bei der Stadthausbrücke bildet, ist das der Countdown für eine Chorprobe der besonderen Art. „Der Chor für alle Sänger und Nichtsänger“ heißt es auf der Website von hamburgsingt.de – und als ich mich das erste Mal in die Wartenden reihte und eine Zehnerkarte für 80 Euro kaufte, war ich schon sehr gespannt, was da auf mich zukommen würde… In den Probesaal passen ungefähr 400 Menschen, und der Raum füllt sich schnell, man sortiert sich in eine der drei Sektionen für hohe, tiefe oder normale Stimmlagen und wartet, denn los geht´s erst um 19 Uhr, wenn der Chorleiter Niels Schröder auf die Bühne springt und die Band einsetzt.

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Ach, diese LÜCKE…

Leeres Vogelnest

Nach dem geschäftigen Sommerleben wird es für viele von uns wieder ruhiger, geordneter und – deutlich leerer. Semesteranfang, Ausbildungsbeginn, wenn sich ein Familienmitglied auf eigene Beine stellt, ist das auch für den Rest der Familie eine neue Situation. Ich selbst bin seit einigen Wochen Betroffene des „ Empty Nest“-Syndromes … und das auch noch als Mutter eines Einzelheinzchens. Eine Freundin, die ihren Ältesten vor einigen Jahren ziehen liess, versicherte mir, es fühle sich in den ersten Monaten exakt wie Liebeskummer an. Das konnte ich nicht so recht nachvollziehen.

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DRANBLEIBEN – aber wie?

Sonnenblume mit Klebeband an Hauswand befestigt

Unzählige Male habe ich mir schon vorgenommen, feste Rituale in meine tägliche Routine einzubauen. Wie gut ich mich fühle, wenn ich morgens vor dem Frühstück meine 20 Liegestützen absolviert habe, hat sich noch nicht automatisch in mein Hirn eingebrannt. Also muss ich mich jeden Morgen wieder motivieren, die eigentlich lächerlichen 4 Minuten zu investieren. Tricks müssen her, um meinen inneren Schweinehund auszuknocken. Wie lange der überhaupt aufmuckt, bevor er neue Standards ohne Murren akzeptiert? Bei der Recherche stelle ich fest, dass hier die Meinungen auseinander gehen. Mal ist von einem Monat „Eingewöhnungszeit“ die Rede, mal gilt die Faustregel „100 x gemacht = gelernt“.

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